ACHTUNG: Auf’n’Kaffee ist umgezogen!

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Wir sehen uns „drüben“! 😉

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„Love wins“: Rob Bell legt den Finger in die Wunde

Nachdem ich Love wins – A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived, das neue und umstrittene Buch von Rob Bell gelesen habe, kann ich eins mit ziemlicher Sicherheit sagen: Das Buch wird große Beachtung erfahren – auch in Deutschland.

„Love wins“ wurde bereits vor seinem Erscheinen heftig kritisiert – angezettelt durch einige provokante Fragen im Promovideo zum Buch: Wird Ghandi in der Hölle schmoren? Und überhaupt: Kann das ein liebender Gott sein, der den Großteil der von ihm erschaffenen Menschen ewige Qualen erleiden lässt, weil sie nicht das richtige geglaubt, gesagt, getan haben? Oder denen einfach niemand von der Liebe Gottes erzählt hat?  Ist das wirklich der Gott, den uns die Bibel vorstellt? Der Gott, der alles tut, um das eine verlorene Schaf zu finden? Der seinem Sohn, der alles falsch gemacht hat, voll Freude entgegen rennt und nichts von dessen Entschuldigungsgestammel hören will?

Fromme Sprachlosigkeit

Rob Bell legt den Finger in diese Wunde der Sprachlosigkeit unzähliger Christen, wenn sie erklären sollen, warum der Gott der Liebe Menschen für ewig bestraft, weil sie in ihrem begrenzten Leben eine falsche Entscheidung getroffen haben.

Rob Bell ist fromm erzogen und zutiefst überzeugter Christ, er kennt die theologischen Bemühungen, Jesu Botschaft vom liebenden Vater mit dem Bild eines ewig zornigen Gottes in Einklang zu bringen. Er kennt die angestrengten Erklärungsversuche, warum ein liebender Gott sich durch den Tod seines eigenen Sohnes versöhnen lassen soll – und was das mit der individuellen Schuld von uns allen zu tun hat. Er kennt die fragenden Blicke unserer Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen, wenn wir ihnen all das versuchen zu erklären. Und er kennt unsere Enttäuschung, wenn sie sich nicht angesichts dieser „Frohen Botschaft“ auf der Stelle bekehren.

Frohe Botschaft? Was genau ist daran eigentlich froh machend, wenn man der Überzeugung ist, dass Milliarden von Menschen endlose Qualen oder den ewigen Tod erleiden müssen und nur eine klägliche Anzahl von Individuen davor gerettet wird?

Unbequeme Fragen

Rob Bell stellt unangenehme, provokante Fragen, die man bisher meist nur verschämt in anonymen Internetforen lesen konnte. Der Pastor aus Michigan aber stellt diese Fragen ganz offen, unumwunden und konfrontativ.

Auf viele wirkt das verstörend, auf andere befreiend. Was das Buch denn auch vor allem leistet ist eine Enttabuisierung dieser gewissen Erklärungsnot rund um das, was wir von Kind auf in Glaubenssätzen gelernt haben; Sätze, die wir alle im Schlaf rezitieren können, die für viele von uns aber zu leeren Floskeln geworden sind, auch wenn wir uns (noch) mit Inbrunst in unseren Gemeinden engagieren. Aber mehr und mehr Christen spüren eine Art geistliche Leere und Desorientierung, weil sie ahnen, dass ihre eigene Glaubensüberzeugung lediglich anerzogen ist, wackelig und ungeerdet, dass sie nicht wirklich trägt. Oder zumindest sie selbst nicht mehr hundertprozentig überzeugt. Und ihre nichtchristlichen Freunde schon gar nicht.

Der Kern des Evangeliums

„Love wins“ ist nach McLarens „A new kind of Christianity“ das nächste große Buch aus frommer Feder, das auf biblischem Boden mit althergebrachten Glaubenskonstruktionen aufräumen will. Eine wichtige Nuance dabei ist: Autoren wie Bell und McLaren hinterfragen nicht die biblische Botschaft, sondern fragen: Ist das, was wir landläufig verkünden, wirklich die biblische Botschaft?

Natürlich rüttelt man mit solchen Fragen an den Grundfesten unserer Glaubensüberzeugungen, tut das aber mit dem Ziel, den Kern des Glaubens (wieder) zu befreien von all dem, was sich in Jahrzehnten und Jahrhunderten als Schale darum entwickelt hat – oft genug so, dass der Kern bis zur Unkenntlichkeit verfälscht war. Martin Luther hat das Christentum in dieser Situation angetroffen, hat gegen all die theologischen (und weltlichen) Auswüchse angekämpft, hat das Evangelium wieder frei gelegt und Gottes Gnade wieder ins rechte Licht gerückt.

Insofern stehen herausfordernde Menschen wie Rob Bell sicher in einer gewissen Tradition mit den Reformatoren, die zu Lebzeiten übrigens ebenfalls hoch umstritten waren.

Grobe Pinselstriche

Für solch eine Arbeit ist allerdings eine sehr saubere Argumentation erforderlich, und genau das ist leider ein Schwachpunkt des  Buches. Rob Bell bringt das Thema zwar in seiner bekannt lyrisch-pointierten Art auf den Boden zurück. Was versteht die Bibel eigentlich unter Himmel? Und unter Hölle? Welche Vorstellungswelten taten sich für die damaligen Zuhörer auf, wenn sie die Begriffe aus dem Mund Jesu hörten? Oder bei den Propheten lasen? Er spannt die Heilsgeschichte Gottes mit dem Volks Israel auf und zeigt in vielen Beispielen, dass Strafe bei Gott immer einen Zweck hat – und selten endgültig ist.

Aber seine Art und Weise, sich Themen zu nähern, bringt auch eine gewisse Ungenauigkeit mit sich, die Kritikern viel Raum zum Angriff lässt. Er bringt gute, überraschende Gedanken zu vielen Aspekten, aber er pflügt die Erde nur oberflächlich auf, ohne das Thema wirklich umfassend umzugraben. Auf viele der aufgeworfenen Fragen bleibt er eine Antwort schuldig – und liefert oft nicht einmal eine Perspektive.

Dazu kommt, dass er seine Argumentationslinie mit großen Pinselstrichen zeichnet. Unbefriedigende Details und die ein oder andere Ungereimtheit nimmt er dabei mit einer gewissen Nonchalance in Kauf. Das ist schade, lässt es doch bei all den guten Denkanstößen eine gewisse Unzufriedenheit beim Leser zurück.

Trotzdem – oder gerade weil das Buch keine wissenschaftliche Abhandlung ist – hat das Buch Potential, dieses wichtige Thema auf die Tagesordnung in unseren Gemeinden zu bringen. Mit seiner warmherzigen, lyrischen und überzeugenden Art wird Rob Bell wieder schnell das Herz seiner Leser erobern. Kaum ein Pastor und Jugendmitarbeiter hierzulande wird es sich leisten können, das Buch zu ignorieren, wenn es erstmal auf Deutsch erschienen ist.

So viel ist sicher: Rob Bell argumentiert bewegend und überzeugend. Und viele scheinbare innerbiblische Spannungen lösen sich mit seinem Ansatz auf. Jeder wird sich sein eigenes Urteil bilden müssen über den Inhalt, den von Rob Bell vorgeschlagenen Entwurf von Evangelium, über die Frage nach dem Himmel, der Hölle und dem Schicksal jedes Menschen, der je gelebt hat. Im besten Falle wird eine neue, offene Diskussion angestoßen, in der es keine Fragen gibt, die man nicht stellen darf.

Rob Bell – ein Allversöhner?

Rob Bell wird seit dem Erscheinen des Promovideos bei jedem Interview gefragt, ob man ihn nun in die Kategorie der „Allversöhnung“ einordnen solle. Nach der Lektüre des Buches würde ich sagen: Nein, man sollte ihn nicht dort einordnen, weil solche Schlagworte nur dazu dienen, Feindbilder aufzubauen. Und es würde Rob Bell auch nicht gerecht. All die Gedanken in „Love wins“ sind nicht neu, wie Rob Bell auch ganz zu Anfang betont. Aber die Art, sie zu betrachten, ist neu und die Fragen, die er stellt, sind wichtig, weil es die Fragen sind, die sich fast alle Menschen stellen, denen wir die heute vor allem in evangelikalen Kreisen übliche Lesart der Frohen Botschaft erzählen. Wenn wir keine wirklich überzeugenden Antworten darauf haben, müssen wir schwer daran arbeiten, eben solche zu finden.

Kann allerdings schon sein, dass wir dann auch ein paar Dinge in anderem Lichte sehen. Und ein paar Sachen revidieren müssen. Reformation, eben.

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Medien & Japan: Die gedruckte Dekadenz

Diese beiden Zeitschriften gibt es diese Woche neu am Kiosk – das Titelthema von Focus Money wirkt neben den Bildern der Zerstörung und des Leids wie ein dekadenter Fehlgriff der allererster Güte: 😦

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Fresh Expressions: Gemeinde 2.0 gucken

Leider konnte ich nicht dabei sein bei der Konferenz Gemeinde 2.0 in Filderstadt. Aber dank des ejw gibt es tolle Videos von den Plenumsvorträgen. Da die einzelnen Vorträge sehr sehenswert sind und wichtige Impulse für unsere Kirche(n) davon ausgehen werden, möchte ich sie euch ans Herz legen. Viel Spaß – und lasst euch herausfordern!

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Experiment: Wie leben wir in zwanzig Jahren? Und wie verkündigen wir dann?

Ein interessantes Experiment zur Frage, wie unsere Welt in zwanzig Jahren aussehen wird:

  1. Lest den folgenden kurzen Artikel von Martin Weigert zum Thema „Wie haben sich Menschen um 1900 Jahren das Jahr 2000 vorgestellt?“ http://netzwertig.com/2011/03/07/digitalisierung-der-irrtum-mit-dem-fliegenden-schiff/
  2. Seht euch folgendes Video von der CeBit an, mit der folgenden Aussage „Das, was letztes Jahr als große Zukunft angepriesen wurde, ist heute selbst im Massenmarkt schon wieder wieder überholt“: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/nachrichten/#/beitrag/video/1275974/Im-Zeichen-der-Cloud—CeBIT-2011
  3. Überlegt, wie alt uns die Bilder vom Fall der Mauer heute vorkommen.
  4. Seht euch folgenden faszinierenden Werbefilm eines Glasherstellers an: http://www.youtube.com/watch?v=6Cf7IL_eZ38&hd=1

Was ist Luftschiff? Was wird in zehn Jahren überholt sein? Wie werden wir leben? Auf welchen Wegen werden Menschen unsere Inhalte konsumieren? (Wie) werden sie dafür bezahlen?

Und nicht zuletzt: Wie werden Menschen mit der guten Botschaft von der Liebe Gottes medial in Berührung kommen?

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Der theologische Sommer wird heiß: Wer schmort in der Hölle…?

Ich finde es spannend, dass zur Zeit noch einmal ganz grundlegende theologische Fragen durchgearbeitet werden, aber diesmal nicht von den „bösen Liberalen“ 😉 sondern von ganz frommer Seite.  So beschäftigt sich die Emergent-Bewegung im April im kleinen Kreis mit dem „Kern des Evangeliums“, man liest vermehrt Blogeinträge zu diesem Thema. Autoren wie Brian McLaren habenin den letzten Monaten spannende Bücher dazu herausgebracht.

Und nun kommt Ende März das neue Buch von Rob Bell: „Love wins. A Book About Heaven, Hell, and the Fate of Every Person Who Ever Lived.“ Bezeichnenderweise ist auf dem Cover der Titel unter dem Claim angeordnet. Damit ist die Programmatik des Buches schon klar: „Love wins!“.

Entsprechend legen schon mal die Bell-Kritiker die Steine bereit. Das Thema wird bestimmt auch bei uns hochkochen, nicht zuletzt  weil der Steve Jobs der Prediger ja im Mai auf dem Willow-Jugendmitarbeiterkongress in Düsseldorf erwartet wird.

Einen ersten Eindruck kann man sich im Video zum Buch verschaffen:

Und zur gepflegten weitergehenden Lektüre seien diese Gedanken von Peter Aschoff empfohlen…

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Ägyptens „Mauerfall“ und unsere Rolle

Ägypten hat seinen 9. November 1989 – seine friedliche Revolution. Ich habe – wie sicher die meisten von uns – in den letzten Tagen mitgefiebert, was passiert; ob das Ägyptische Volk seine Freiheit erlangt und vor allem: Ob alles friedlich bleibt.

Und ja, es ist eine friedliche Revolution geblieben! Selbst die Schergen Mubaraks, die am 1. Februar in die Menge geritten sind und Gewalt verbreiten wollten, haben die Stimmung nicht kippen können. Viele von uns werden sich die Augen gerieben haben, während ihre Vorurteile über das arabische Temperament zerbröckelten. Keine brennenden Fahnen, keine Hassparolen. Stattdessen erwachsene Menschen, die auf der Strasse Polonäse tanzen. So wie der Fall der Mauer für uns Deutsche als großes Wunder in Erinnerung bleiben wird, so wird in der arabischen Welt auch der 11.02.2011 tun – Gott war am Wirken in vielen, vielen Menschen, um dem Hass zu widerstehen und den Frieden zu wahren.

Auf dem Tarirplatz (und in den anderen Städten Ägyptens) hatte sich eine Bewegung scheinbar aus dem nichts gebildet, getragen von vielen Faktoren, zuvorderst aber von diesem: Der zunehmenden Säkularisierung unter den Jugendlichen islamischer Länder, getrieben durch Vernetzung und freie Medien, durch die allgegenwärtige Anschauung via Satellit, was Leben in einer freien Gesellschaft bedeutet – im Westen In einer modernen, vernetzten Welt ist jede Form von Inselideologie langfristig nicht überlebensfähig. Und sieh an, auch der fromme Islam hat seine Nachwuchsprobleme, weil viele Verantwortliche die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Denn dies war definitiv keine islamische Revolution.

Aber die Kehrseite dieser medialen Omnipräsenz ist (gerade im Westen) ein riesiger Glaube an alles, was wir aus eben diesen Medien erfahren. Den Blick zu weiten über die uns täglich eingeimpften Perspektiven hinaus – ein wahrhaft hartes Brot. Seit dieser Woche, davon bin ich überzeugt, müssen wir alle unsere Sicht auf die arabische Welt revidieren. Was uns von dort bislang die Filme, Bilder und Texte erzählten, ist eine höchst eindimensionale Sicht auf die Probleme und die schlagzeilenträchtigen Fehlentwicklungen. Muslimbrüder hier, Islamschulen dort; mit vielen Begriffen verbinden die Menschen der westlichen Welt nichts Gutes – obwohl sie meist nicht einmal erklären können, was wirklich dahinter steckt.

So wissen zwar viele, dass die Muslimbrüder in Ägypten verboten sind und die Hamas eine ihrer Abspaltungen ist. Die wenigsten aber wissen: Seit 1970 verfolgen und lehren die Muslimbrüder die gewaltfreie Durchsetzung von Politik und in den letzten Jahren waren sie die Vordenker in Sachen Demokratisierung im Ägyptischen Parlament (in dem sie nicht offiziell vertreten sein dürfen, aber in dem viele parteilose Oppositionsabgeordnete Muslimbrüder sind). Die Ereignisse in Ägypten zeigen uns mal wieder: Nichts auf der Welt ist so schwarz-weiss, wie es oft auf den ersten Blick erscheint.

Das ist besonders ein Appell an uns Medienschaffende: Wir müssen ihn wagen, den Blick unter die Oberfläche – auch wenn er anstrengend ist und man viel leichter angreifbar wird, weil die billige Parole viel leichter einleuchtet als die differenzierte, erklärungsbedürftige Wahrheit. Und doch ist es unsere Pflicht.

Der schönste Aspekt aber an der derzeitigen Revolution in der arabischen Welt ist aus meiner Sicht der Folgende:

Einst erschufen die Araber die Grundlagen für unsere moderne Welt: Mathematik, Astronomie, Medizin. Während wir noch die Wälder Germaniens durchstreiften wurde am Mittelmeer schon längst gerechnet, geforscht und geheilt.

Nachdem wir dann uns alle ein paar Jahrhunderte lang nicht mit Ruhm bekleckerten, schufen wir „Westler“ zuletzt mit Aufklärung und Industrialisierung die Grundlagen für eine freie Gesellschaft in einer vernetzten Welt: Während im Orient die Despoten regier(t)en, das Volk unterdrückten und dem Terrorismus den Nährboden pflügten, stabilisierte der Okzident die Demokratie und erfand das Internet.

Wenn nun mit jenen westlichen Errungenschaften, deren Grundlagen aber die Araber selbst geschaffen hatten, jene Despoten gestürzt und jene Unfreiheit überwunden wurde, vielleicht können dann im großen Kontext zumindest Christen und Muslime sagen: Wir sind quit – und können nun gemeinsam zugehen auf eine neue, friedliche Zukunft! Auf eine Welt, die eins ist; mit Völkern, die vieles unterscheidet, aber wenig trennt; auf eine Welt ohne islamischen Terrorismus und westliche Ausbeute. Auf eine friedfertige Welt, in der wir voneinander lernen, gemeinsam das Leben gestalten und die drängenden Probleme wie Klima und Armut effektiv angehen.

Das ist ganz und gar unrealistisch? Joa, vielleicht. Aber man wird ja noch träumen dürfen…

P.S.: Bitte betet dafür, dass es weiterhin friedlich bleibt und tatsächlich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einziehen, auch in den nun nachfolgenden Staaten wie Algerien. Möge Gott Gnade schenken!

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